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Trägerschiff – Gedanken

  • Eine Insel im Meer oder ein sicherer, mobiler Hafen, so ruhig und entspannt ist der Transport auf dem Träger.
  • Vom Ruderboot, Roro, Frachtliner, bis zum Schlachtkreuzer und Unterseeboot, kann alles bunt gemischt an Bord.
  • An Bord des Trägers können sämtliche Schiffstypen gemischt geladen werden. Deshalb sind die Träger leicht auszubuchen und amortisieren sich schnell. Lediglich die Gastanker könnten wegen ihrer Feuergefährlichkeit einer besonderen Behandlung bedürfen.
  • Die seitlich zu öffnende, innere Bordwand des Trägers gewährleistet jedem Schiff, an jedem Liegeplatz, zu jeder Zeit, den Laderaum des Trägers problemlos zu verlassen oder einzufahren.
  • Militärschiffe können in den gefährdeten Seegebieten als bewaffneter Begleitschutz auf dem Träger mitfahren. Selbst ein Kriegsschiff belegt nur ca. 3 - 10% der Ladekapazität und wer greift schon ein Militärschiff an. Der Begleitschutz kann während der Fahrt des Trägers jederzeit auslaufen und Probleme im näheren Umfeld des Trägers lösen.  Damit reduziert sich der finanzielle Aufwand der Staatengemeinschaft für den bewaffneten Piratenschutz erheblich. So könnte die Marine aller beteiligten Länder günstigen und effektiven Schutz vor Piraten bieten. http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article125742296/Piraterie-vor-Indonesien-nimmt-drastisch-zu.html
  • Landeplattformen auf den Trägern bieten auch den Marinefliegern durch die Möglichkeit des Nachtankens und der Notlandung, bzw. einfachen Reparaturmöglichkeiten einen stark ausgedehnten Operationsradius.
  • Trägerschiff kann Passagierkabinen mit Balkon an der langen Bordaußenseite tragen.
  • Passagiere des Trägers werden vermutlich nie seekrank werden. Wegen seiner Größe liegt der Träger, selbst bei Sturm, wie ein Brett im Wasser.
  • Trägerschiff mit Spielcasino. Da können auch die gelangweilten Besatzungen der geladenen Frachter ihre Heuer verspielen. Wahrscheinlicher wird die Besatzung eher ein anderes Schiff zum nächsten Hafen bringen oder mit dem Hubschrauber zum Einsatz im nächsten Hafen oder Träger geflogen.
  • Mineralölkonzerne können Trägerschiffe betreiben und so gleichzeitig ein „Tankstellennetz“ auf See aufbauen. Die transportierten Schiffe können während des Transports Treibstoff bunkern oder kleine Reparaturen werden ausgeführt.
  • Trägerschiffe als Tanker von Mineralölkonzernen betrieben, transportieren bis zu 1,5 Mio. to. Rohöl oder Gas. Die kleineren Tankereinheiten an Bord, mit z.B. 50- 200.000 to/Einheit, werden bis zum Zielhafen sicher transportiert. Zum einen werden riesige Mengen kostengünstig und sicher transportiert, zum anderen ist bei einer Havarie einer kleinen Einheit in Küstennähe, der Schaden wesentlich leichter einzugrenzen.
  • Frachter, welche mit dem Träger transportiert werden, können schwächer motorisiert  werden. Die Tanks und Motoren können sehr klein gehalten werden, da die Wege kurz sind und auf dem Träger nachgebunkert wird. So bleibt mehr Platz für die Fracht und bei einer Havarie kann auch nur wenig Treibstoff auslaufen.
  • Frachter können auf Diesel oder umweltfreundlichen Gasbetrieb umgestellt werden.
  • Versicherungsprämien für transportierte Frachter sinken, weil der Träger eine sichere Überfahrt bietet.
  • Die Frachter brauchen bei Leerfahrten, kein oder zumindest viel weniger Ballastwasser aufnehmen, welches beim Ablassen wieder Umweltprobleme durch mitgeschleppte fremde Arten verursacht. Den größten Teil der Strecke übernimmt der Träger.
  • Durch die Sammelfahrten der Frachter wird der Seeverkehr entspannter und günstiger. Anstatt 10 oder 20 kleineren Frachtern ist lediglich 1 großer Träger unterwegs. Engpass: engl. Kanal, etc..
  • Containerschiffe, Bulkcarrier, Öl- und LNG-Tanker können wieder kleiner werden. Kleinere Einheiten, mit einem Tiefgang von z.B. 10 - 12m, 48m breit (32m Panamakanal) und ca. 100 - 300m lang, sind nicht mehr auf Tiefseehäfen angewiesen. Träger können theoretisch bis zu 1,5 Mio. to. sicher transportieren und gleichzeitig, mit den kleineren Transporteinheiten, „portioniert“ auf verschiedene Häfen verteilen. Wobei die Länge, Breite und Tiefe der zu ladenden Frachter lediglich vom Zielhafen und den Innenmaßen des Frachtraumes des Trägers begrenzt wird. Für besondere Zwecke sind auch Carrier mit 25 oder 28m Tiefgang, und Frachträumen mit 60m Breite oder mehr möglich.
  • Kleinere Containerschiffe, z.B. 3.000 - 10.000 TEU, können gezielt Fracht für wenige Häfen laden und brauchen nicht jeden Hafen anzulaufen. Künftige Frachter brauchen nicht mehr so stark auf Geschwindigkeit und Volumen getrimmt zu werden. Sie können deshalb breiter und mit weniger Tiefgang, z.B. 10 - 12m, gebaut werden. Durch die Verbreiterung können die Frachter, trotz des geringeren Tiefgangs, den Ladeverlust ausgleichen.
  • Bisher schleppen Megaliner tausende "unnützer", weil für weit entfernte Ziele bestimmte Container, von Hafen zu Hafen, nur um sie am Endpunkt, z.B. Wilhelmshaven oder Hamburg, endlich los zu werden. Dabei können sie die meisten Häfen nur mit reduzierter Ladung und nur unter Schwierigkeiten, mit der Hilfe von mehreren Schleppern, anlaufen.
  • Die Auslastung der Containerterminals ist wesentlich einfacher, wenn laufend kleinere Schiffe mit immerhin bis zu 10.000 TEU, die nicht flutabhängig sind, entladen werden können und somit der Materialfluss kontinuierlich weiter läuft. Außerdem ist der Ausfall eines kleineren Frachters leicht zu überbrücken. Die großen Megaliner verpassen manchmal, z.B. wegen Stürmen etc., das Zeitfenster für die Flut und bringen die komplette Logistik zu Fall. Mit Exportcontainern verstopfte Ausgangslager, weil sie nicht auf den erwarteten Megaliner verladen werden können, bringen riesige Probleme und Kosten im Terminal und den Zufahrtsstraßen.
  • Die Liegezeiten und Hafengebühren sinken.  Die Frachter sind gezielt für bestimmte Häfen beladen und können schneller be- und entladen werden.
  • Träger können mit Linien von Asien, Australien oder Amerika bis zu den Ostseehäfen und Skandinavien alle wichtigen Häfen bedienen. Es muss weniger Fracht auf Feederschiffe umgeladen werden.
  • Reeder können sich die Kanalgebühren sparen und mit dem günstigen Träger um Südafrika fahren. Eilige Fracht wird am Suezkanal ausgeschifft und benutzt den Kanal. Auf der anderen Seite des Kanals nimmt ein Träger die Frachter wieder auf.
  • Träger übersteht sogar „Kavenzmänner“ (Monsterwellen). Selbst wenn der Träger zerbricht, geht er nicht unter. Die Frachträume sind bereits voll Wasser und die geladene Fracht (Schiffe, Trägertanks), schwimmt sowieso.
  • Bei schwerem Sturm bleiben die Frachter an Bord des Trägers. Wenn kein Platz in den Frachträumen mehr frei ist, können weitere Schiffe im Durchfahrtskanal fest machen und Schutz finden.
  • Durch die Nutzung des sicheren Trägerschiffes, enormer Rückgang von Containerverlusten auf See.
  • Feuer auf See, Horror für jeden Seefahrer, innerhalb des Trägers, wird schnell gelöscht. 
  • Durch den geschlossenen Frachtraum bleiben Verunreinigungen an Bord und können abgesaugt werden.
  • Während der wochenlangen, eintönigen und unproduktiven Überfahrt über die Ozeane reicht eine kleine Mannschaft für die geladenen Frachter. Theoretisch wäre keine Besatzung notwendig. Sinnvoll wäre zumindest eine Bordwache. Erst kurz vor der Ausschiffung, für die kurze Strecke vom und zum Hafen, ist eine Minimalbesatzung notwendig.  Schauerleute könnten die Reeder im jeweiligen Hafen aus einem Personalpool anheuern.
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  • Konsequenter Einsatz der Träger, mit speziell auf den Träger konzipierten Frachtern, können bis zu einem Drittel Kraftstoff und bis zu zwei Drittel Personalkosten, gegenüber dem bisherigen Transportsystem, einsparen. Dazu kommen noch die Kosten und Umweltbelastungen durch unnötige Flußvertiefungen, zusätzliche Tiefseehäfen und sonstiger Strukturanpassungen.
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  • Die Motoren des Trägers sind separate Einheiten und können im Motorenwerk, einschließlich Steuerung und sämtlichen Nebenaggregaten, evtl. sogar mit Propeller und Ruderanlage, vollkommen fertiggestellt und nach Stapellauf des Trägers "eingeschwommen" und als komplette und funktionierende Einheit montiert oder einfach angehängt werden. Die Demontage nach dem Probelauf im Motorenwerk, der Wiederaufbau im Maschinenraum und erneuter Probelauf an Bord des Schiffes entfällt. Damit sind auch bei laufendem Betrieb des Trägers, einzelne Antriebseinheiten jederzeit auszuwechseln oder vor der Verschrottung als funktionierende Einheit auszubauen und können weiter verwendet werden. Modulare Bauweise vereinfacht Bau und Recycling der Träger.
  • Doppelwandige Tankschiffe ersetzen fest eingebaute Tanks an Bord des Trägers. Äußerst variabel (Tankstellennetz) und sehr sicher. Die Tanker können jederzeit und überall in den Träger einfahren und versorgen über das Leitungsnetz des Trägers, den Träger selbst und die geladenen Schiffe mit den unterschiedlichsten Treibstoffen.
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  • Trägerschiff mit Skimmer. Mit dem einklappbaren Skimmer, im Durchfahrtskanal, kann während der Fahrt, quasi so nebenbei, mit relativ wenig Mehraufwand, die Oberfläche der Schiffsroute grob gereinigt werden. Die Breite der geskimmten Fläche liegt zwischen 70 und 100m. D.h. bei 1.000km Fahrtroute und 70m Kanalbreite, kann theoretisch eine Fläche von 70 x 1.000.000m = 70qkm gereinigt werden.
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  • Trägerschiff mit Containerterminal.   Umladen kleinerer Mengen von Containern während der Überfahrt auf dem Träger von Schiff zu Schiff. Der Träger selbst kann, auf dem Anbau für das Terminal, als Zwischenlager für Leercontainer oder länger dort verbleibende Container dienen. Die Loren transportieren die Container entlang des Trägerschiffes.

 

Quelle: Containerverluste auf See - diplarb_gabrysch
Feuer auf See - Quelle: diplarb_gabrysch
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